Techniker vs. Meister

Techniker vs. Meister

Der Meister Titel ist der höchste Abschluss, den es im Handwerk zu erreichen gibt. Damit können sich die Gesellen nach ihrer Ausbildung weiter fortbilden und so sogar eine Selbstständigkeit oder auch leitende Positionen erreichen. Eine hervorragende Möglichkeit, sich im Handwerk weitere Möglichkeiten zu verschaffen und bessere Zukunftsaussichten zu erreichen.

Aber auch der staatlich geprüfte Techniker bildet eine solche Möglichkeit und bietet zahlreiche weitere berufliche Entwicklungschancen. Welches ist nun aber die bessere Möglichkeit, Techniker vs. Meister.

Gemeinsamkeiten von Techniker und Meister

Als Abschluss stehen der Techniker und auch der Meister beide auf der gleichen akademischen Ebene und werden auch demselben Niveau zugeordnet. Seit einiger Zeit stehen diese beiden Abschlüsse ebenfalls mit dem Bachelor auf einer Ebene und können so ebenfalls mit diesem gleichgesetzt werden.

Auch bieten beide Abschlüsse, nach einer erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung die Chance, sich beruflich weiter zu entwickeln und ebenfalls einen besseren Verdienst zu erlangen.

Aber welches ist denn nun die Ausbildung oder Weiterbildung, die für einen selbst die Beste ist? Genau das wird in den Unterschieden der beiden Abschlüsse und Weiterbildungen deutlich.

Unterschiede Meister vs. Techniker

Obwohl die beiden Abschlüsse beide eine Verbesserung und tieferes fachliches Wissen mit sich bringen, gibt es hier doch erhebliche Unterschiede, die sich jeder, der sich für die eine oder andere Möglichkeit interessiert, genauer ansehen sollte.

Der Meister ist darauf ausgelegt, ein eigenes Gewerbe zu führen und auch Lehrlinge auszubilden. Dafür wird dieser mit den Prüfungen und den vorbereitenden Kursen vorbereitet. Der praktische Teil in der Meisterschule ist besonders wichtig und erhält einen eigenen großen Teil. Neben den betriebswirtschaftlichen und arbeitspädagogischen Inhalten ist der Meistertitel vor allem auf das fachpraktische Wissen und die praktischen Fähigkeiten ausgelegt. Hier wird für die erfolgreiche Abschlussprüfung auch ein sogenanntes Meisterstück verlangt.

Der Techniker hingegen ist in der ganzen Weiterbildung eher auf die theoretischen Inhalte ausgelegt und auch der fachpraktische Teil ist eher theoretisch gehalten, sodass hier meist gar keine praktische Arbeit Teil der Prüfung ist.

Genau daraus ergeben sich dann auch die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Meistern und Technikern.

Einsatzgebiete Techniker vs. Meister

Während Meister oft ein eigenes Unternehmen anstreben oder die Verantwortung in Betrieben für die Ausbildung der Lehrlinge übernehmen oder eigene Abteilungen leiten, werden die Techniker, ausgehend von der Ausbildung, meist theoretischer eingesetzt. Techniker arbeiten meist in sogenannten Stabsstellen. Hier sind die Techniker, die Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und der Produktion. Genau hier kommt die theoretische Ausbildung besser zum Tragen.

Wer also unsicher ist, welches die bessere Weiterbildung für sich selbst ist, sollte sich zunächst einmal fragen, welche Tätigkeit er später ausüben möchte.