Meisterlehrgang

Meisterlehrgang – wie funktioniert das?

Ein Meistertitel ist der höchste Abschluss, der im Handwerk erreicht werden kann. Dieser ist nicht nur mit der Möglichkeit, sich selbstständig zu machen verbunden, sondern bietet zahlreiche andere Möglichkeiten, um sich beruflich weiter zu entwickeln. Genau darum ist dieser Meisterlehrgang, der in vielen Bereichen vor der Meisterprüfung vorgeschrieben ist, auch so begehrt.

Mit dem Meister Titel ist es möglich, ein eigenes Gewebe zu führen, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen, Lehrlinge auszubilden oder auch Führungspositionen in Unternehmen einzunehmen. Besonders gut ist hier auch noch, dass der Meistertitel Ihnen den Zugang zu den Universitäten öffnet und ein Studium in fast allen Bereichen mit dem Meister Titel möglich ist.

Aber welche Voraussetzungen sind für den Meisterlehrgang nötig?

Um sich für einen Meisterlehrgang und die anschließende Meisterprüfung zu qualifizieren, gibt es verschiedene Wege:

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung im genau dem Bereich, in dem auch der Meisterlehrgang absolviert werden soll.
  • Auch mit einer fachfremden abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mehrjährigen Berufserfahrung im genau dem Bereich, in dem der Meistertitel erzielt werden soll.
  • Oder in Ausnahmefällen, dafür ist eine Ausnahmegenehmigung nötig, auch ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung. Allerdings dann mit einer langjährigen Berufserfahrung in genau dem Bereich, in dem der Meisterlehrgang absolviert werden soll.

Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten bieten sich für zahlreiche und interessierte Personen, die Möglichkeit, sich beruflich weiter zu entwickeln und dann gegebenenfalls auch ein eigenes Gewebe zu eröffnen.

Wie lässt sich der Meisterlehrgang absolvieren?

Aber wie lässt sich nun ein Meisterlehrgang absolvieren und im besten Fall auch noch mit dem Berufsleben oder der Familie vereinbaren? Dafür gibt es verschiedene Varianten. Die Meisterlehrgänge sind zunächst einmal in Module eingeteilt. Das bedeutet, die Meisterprüfung besteht aus 4 Teilen und danach sind auch die jeweiligen Kurse der Meisterlehrgänge ausgelegt.

  • Jeder Meisterlehrgang beinhaltet das Lernmaterial für ein jeweiliges Modul.
  • Nach dem Abschluss des Meisterlehrganges erfolgt dann die jeweilige Meisterprüfung.
  • Mit erfolgreichem Abschluss aller 4 Module wird dann der Meistertitel erreicht,
    Wie die Meisterlehrgänge absolviert werden, ist allerdings abhängig von der eigenen Entscheidung hier gibt es 2 unterschiedliche Möglichkeiten:
  • Vollzeit: Hier werden die Meisterlehrgänge alle in einem Vollzeitstudium absolviert. Dafür muss je nach Gewerk und Meistertitel einen Zeitrahmen von 12 bis 24 Monaten eingeplant werden.
  • Teilzeit: In Teilzeit verlängert sich die Dauer der Meisterlehrgänge auf 12 bis 48 Monate je nach Gewerk. Dafür ist hier der Grund, dass der Unterricht nur an Freitagen und Samstagen stattfindet. Dafür besteht hier die Möglichkeit, eine volle Berufstätigkeit nebenbei auszuüben.